EXHIBITION/PROJECTS

Rotation auf der Imm Cologne

Projektergebnisse aus dem Wintersemester verlassen die Räume an der Uni und wecken Interesse auf der internationalen Einrichtungsmesse in Köln.

Betreut durch Prof. Marion Digel und Dustin Jessen (M.A.) entstanden aus dem Projekt für das 5. Semester heraus vorzeigbare Ergebnisse und Erfahrungswerte zum Prozess Rotational Moulding.

01_testaufbauTestaufbau des Messestands im Seminarraum

In der Woche vom 16. Januar fand die Internationale Möbelmesse (IMM) in Köln statt, bei der wir – Studierende des Industrial Design – als fiktive Firma „ExOrbit“ Arbeiten aus dem aktuellen Semester präsentierten. In dem Kurs „Rotation – Weil die Welt sich dreht“ experimentierten wir vorab mit dem Industrieprozess des Rotational Moulding. Dabei entstanden sowohl Versuchsreihen mit verschiedenen Methoden, Materialien und Formen als auch Ideen für konkrete Objekte oder Produkte.

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Der ExOrbit Firmenschriftzug frisch aus dem Lasercutter

Unser Auftritt bestand im Wesentlichen aus einem großen Tisch, auf dem wir unsere Experimente mit der Rotationsgussmaschine präsentierten, welche wiederum auf einem niedrigen Sockel daneben stand und von den Besuchern ausprobiert werden konnte. Die Besucher konnten viele der Gegenstände anfassen und lernten Design auf eine ganz andere Weise kennen. Die Art der Präsentation sorgte für großes Interesse und Fragen bei den Besuchern und es kam schnell zu einem spannenden Austausch.

10_exponateViele Messebesucher hatten keine Scheu auch mal die Exponate anzufassen.

Es wurde als sehr positiv aufgefasst, dass wir keine fertigen Produkte präsentierten, sondern das, was in der Entwicklung vor einem Produkt steht – der Prozess. Vor allem für Studieninteressierte war dies spannend zu sehen, denn es zeigte, wie an der Folkwang gearbeitet werden kann und was möglich ist. Schön zu hören war auch, dass sich manche Gestalter, durch unser experimentelles Vorgehen in ihre eigene Studienzeit zurückversetzt fühlten. Sie berichteten, dass solch experimentelle Vorgehensweisen im Berufsalltag oft auf der Strecke bleiben. Dem gegenüber stand die Frage eines Besuchers, wie man “damit” eigentlich sein Geld verdienen soll. Es überwiegten aber bei Weitem die positiven Reaktionen:

„Schön, dass man hier auch mal Work in Progress Sachen sieht. Das ist zwischen all den fertigen Produkten sehr erfrischend!“

Text: Pascal Ettrich, ID-Student

Hier noch weitere Eindrücke:

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Lukas Lüttgen fällt bei den Vorbereitungen auf, dass EXORBIT ein Anagram von “O Brexit” ist…

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Der Aufbau des Messestands ist fast abgeschlossen. Nun fehlen nur noch die Exponate.

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Die Ruhe vor dem Sturm – die Exponate verstecken sich über Nacht unter Malerfolie.

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Der erste Messetag kann beginnen.

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Clara Sofia Fernandez (hinten) und Laura Kabuth im Gespräch mit Messebesuchern

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Laura erklärt interessierten Messebesuchern die Funktionsweise der Rotational Moulding Machine.

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Ni “Jenny” Zeng spricht mit einer britischen Journalistin über das Projekt.

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Es ist viel los am Stand von ExOrbit.

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Konstantin, Robin, Florian und Dominic sind freudig bereit für ihre Schicht.

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