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Projekt: Konstruktion und Dekonstruktion von Systemen

„Das System ist ein System ist… Systeme sind Ansichtssache! Systeme werden wahrgenommen. Systeme werden hergestellt. Nach allen Regeln der Kunst. Systeme müssen sich darstellen lassen! Systeme werden in Systeme übersetzt. Systeme mit ihren typischen Strukturen, Beziehungen, Koppelungen und Konstruktionen bestimmen die Anschließbarkeit der Elemente. Ein ganzes entsteht. Ein ganzes, das wiederum ein Teil eines Systems sein kann. Systeme spielen mit Möglichkeiten. Systeme erfüllen Bedingungen. Sie haben eine morphologische Struktur. Alles, was wir als solches erkennen, kann als System bezeichnet werden. Außer der Zufall ist im Spiel!“ André Vladimir Heiz, Grundlagen der Gestaltung

Erneuerung erfordert es alte Muster, Strukturen, Systeme und Störungen zu entfernen und durch neue Kombinationen der Teile und nach dem Philosophen Derrida durch eine fortwährende Bewegung und Verschiebung immer wieder neue Beziehungen und Logiken herzustellen.

Basierend auf Derridas Philosophie der Dekonstruktion hinterfragen die Studierenden vorhandene Systeme, Identitäten oder Sachverhalte, um sie sowohl immateriell auf Ihrer Bedeutungsebene, als auch materiell in ihren materiellen Erscheinungsformen zu zerlegen und in neue formale wie konstruktive Beziehungen zu setzen um so neue Bedeutungen und Nutzungs- und Gestaltungsformen zu schaffen.

Die Arbeit kann sich auf Situationen im urbanen Umfeld, auf Dinge die sie schon immer nerven, auf etwas was sie schon immer ändern wollten, auf etwas, auf das sie zufällig gestossen sind und mit dem sie so nichts anfangen können und auf ähnliche störende Dinge und Sachverhalte beziehen.

Es ist Zeit sie zu erneuern!

Das Projekt erfordert von den Studierenden Fragen zu stellen und in Frage zu stellen. Dabei müssen Sie in der Lage sein Systeme und Strukturen zu verstehen und zu unterscheiden. Sie sollen durch kontinuierliches dekonstruieren und konstruieren Transformationsprozesse erarbeiten um zu gestalterischen Problemlösungen zu gelangen.

Ggfls. werden die Arbeiten Kontext der Ausstellung „Muster und Struktur“ im Museum Folkwang gezeigt.

 

Projekt Start: Donnerstag 16.10.2014 im SANAA Gebäude

Offen für alle ab dem 5. Semester. Projekt betreut von Prof. Marion Digel

 

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