RESEARCH

Promotionsvorhaben Anne Caplan: Sentimentale Urbanität

Sentimentale Urbanität – Die Methodik des Musée Sentimental als Kultivierungskonzept für eine gestalterische Praxis im urbanen Raum

Kernmotiv der Forschungsarbeit ist Daniel Spoerris Konzept des Musée Sentimental. Der spoerrische Ausstellungsentwurf aus den siebziger Jahren wird dabei als Kultivierungskonzept für den urbanen Raum verstanden, um tote Strukturen neu zu beleben oder zu poetisieren. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf brachliegenden oder leerstehenden, kommerzialisierten und privatisierten Räumen, sowie auf städtischen Peripherien die durch soziale und wirtschaftliche Probleme geprägt sind.

Szenographische Arbeitsmethoden und das o.g. museale Konzept sollen durch Mikrointerventionen dazu beitragen den städtischen Raum lebenswerter zu gestalten und die Identifikation der Bewohner mit demselben zu erhöhen. Die arbeitsmethodischen Möglichkeiten, die das Musée Sentimental hierbei bereitstellt werden untersucht und in eine gestalterische Praxis übertragen.

Um einen Rückschluss auf Scheitern oder Erfolg der konzeptionellen Ansätze im urbanen Raum schließen zu können, wird eine Auswahl an künstlerischen Interventionen vorgestellt, die sich scheinbar nicht dem Musée Sentimental als Vorbild bewusst sind, jedoch versuchen ein Environment zu kultivieren oder zu sentimentalisieren.

 

Promotionsvorhaben (Dr. phil.)

Dipl. Des. (FH) Anne Caplan

anne.caplan@folkwang-uni.de

1. Gutachterin: Prof. Dr. habil. Cordula Meier

Mentoring: Prof. Dr. h.c. Ruedi Baur

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